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Am Puls bleiben 2026

Hier kommt ihr monatliches Brainfood - aktuell unser September-Impuls zum Thema:

Was ist denn mit denen los?

Warum generationenübergreifende Führung heute wichtiger ist denn je.

Hand aufs Herz. Haben Sie sich diese Frage auch schon einmal gestellt?

"Was ist denn mit denen los?"

Gemeint sind oft die jungen Menschen, die gerade ins Berufsleben starten.

Sie stellen andere Fragen, erwarten anderes, kommunizieren anders.

Und manchmal scheint es, als würden sie nach völlig anderen Regeln spielen.

Diese Frage ist erlaubt.

Sie sind mit dieser Frage nicht allein ...

Überall dort, wo verschiedene Generationen zusammenarbeiten, entstehen Irritationen.

Das war schon immer so. Neu ist nicht, dass Unterschiede sichtbar werden.

Neu ist, wie schnell sich unsere Welt verändert.

Es gibt nicht immer eine Erklärung.

Wer nach einer einfachen Antwort sucht, wird sie nicht finden.

Aber es gibt Entwicklungen, die das Verhalten der jüngeren Generation mitgeprägt haben.

Zum Beispiel:

  • eine nie dagewesene Vielfalt an Möglichkeiten und Lebensentwürfen
  • eine Welt, die durch digitale Medien permanent verfügbar ist und ständig Aufmerksamkeit fordert
  • andere Erfahrungen mit Orientierung, Grenzen und Selbstregulation
  • eine Generation, die mit Krisen, Unsicherheit und Veränderung aufgewachsen ist

Das erklärt manches, aber sicher nicht alles. Und vor allem ersetzt es nicht den Dialog.

Vielleicht stellen die Jüngeren dieselbe Frage:
"Was ist denn mit denen los?"

Vielleicht fragen auch die Jüngeren sich, warum Entscheidungen so lange dauern, Hierarchien so wichtig sind. Oder warum Arbeit für manche Generationen einen völlig anderen Stellenwert hat.

Plötzlich wird deutlich: Jede Generation betrachtet die Welt durch ihre eigene Brille.

Gute Führung beginnt nicht mit einer schnellen Antwort. 
Sie beginnt mit einer ehrlichen Frage.

Nicht "Wer hat Recht?", sondern:
Welche Erfahrungen prägen das Verhalten
meines Gegenübers?

Verstehen heißt nicht zustimmen

Unterschiede werden bleiben, und das müssen sie auch.

Entscheidend ist nicht, dass alle gleich denken.

Sondern dass sie lernen, miteinander zu arbeiten. Mit Respekt und Offenheit.

Und mit dem ehrlichen Interesse,
die Welt auch einmal durch die Augen des anderen zu betrachten.

Genau darin zeigt sich moderne Führung.

"Was ist denn mit denen los?": Gute Führung beantwortet diese Frage nicht vorschnell.

Sie wird neugierig. Sie fragt nach und versucht zu verstehen, bevor sie bewertet.

Denn generationenübergreifende Zusammenarbeit beginnt nicht mit mehr Regeln.

Sondern mit mehr gegenseitigem Verständnis.

Gespräch gewünscht? 

Sie möchten die Zusammenarbeit verschiedener Generationen in Ihrem Unternehmen bewusster gestalten?
Wir begleiten Sie gerne dabei.

Immer für Sie da!

Bei Fragen und Impulsen rund um die Themen Führung, Organisations- und Teamentwicklung sowie Leistungsfreude am Arbeitsplatz lassen Sie uns sprechen. Ich freue mich auf Sie!

Herzlichst, 

Ihre Elisabeth Schmid
Bleiben Sie dran für weitere Einblicke und praxisorientierte Tipps in den kommenden Ausgaben!
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